Legende

 

 

 

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  meine Tourenarten
Weg-Klassifizierung
  Tourenart / -unterschiede
UIAA Skala
Technisches Klettern / Freiklettern
Eisklettern / Mixed-Klettern
Klettersteige
Ausrüstung
  Tourenart

 

 

 


Länderfarben
:

Deutschland Frankreich
Österreich Spanien
Schweiz Nepal
Italien Pakistan


 

 


mein
e Tourenarten:

TA

Tour im Alleingang gegangen

GTV

geführte Tour im Vorstieg gegangen

GMT

Gemeinschaftstour (mit mehreren gegangen, ohne Führung)

GM-AV

Gemeinschaftstour mit Kollegen aus der DAV Sektion Miesbach (ohne Führung) gemacht

TBN

Tour mit Bergführer (bis 1995 meinem Vater, danach mit DAV Bergführer z.B.) im Nachstieg gegangen

TBN2

Tour mit Bergführer, ca. 50% im Vor-, 50% Nachstieg im Zuge einer Schulung / Ausbildung gegangen.

TMB

Tour mit größerer Gruppe als zweiter "Bergführer" gegangen

+H

auf dieser Tour war mein Hund dabei.

N -

Nachttour
FS Free Solo
EBST Erstbesteigung



Weg-Klassifizierung:

Weiße Wanderwege: einfach
Technische Schwierigkeit:

- allgemein zugängliche Gehstrecke
- breite Anlage mit geringen Steigungen / Gefällen
Anforderungen an den Wanderer:
- keine Bergerfahrenheit und Bergausrüstung notwendig
 
Blaue Bergwege: einfach
Diese Wandertouren stellen keine großen Ansprüche an Erfahrung oder Ausrüstung. Grundsätzlich sind diese Strecken problemlos für alle Wanderer zu bewältigen. Die Wege sind breit und weisen nur geringe Steigungen und Gefälle auf.
 
Rote Bergwege: mittelschwierig
Rote Bergwege sind mittelschwierige Bergwege, sie sind lückenlos markiert, überwiegend schmal, oft steil angelegt, teilweise ausgesetzt und setzen bei schlechtem Wetter Bergerfahrung voraus. Es sind Bergwege mit kurzen versicherten Gehpassagen und teilweise auch mit kurzen, versicherten Kletterpassagen. (Das sind Stellen, die nur mit Gebrauch der Hände überwunden werden können.) Diese Wege sollten nur von trittsicheren, ausdauernden Bergwanderern mit entsprechender Bergausrüstung begangen werden.
Sie setzen voraus:
- alpine Erfahrung
- Trittsicherheit aller Personen
- entsprechende körperliche Verfassung
- Mindestbergausrüstung
 
Schwarze Bergwege: schwierig
Schwarze Bergwege sind schwierige Bergwege, sie sind lückenlos markiert, schmal, ganz oder zum Teil sehr steil angelegt, oft ausgesetzt und können bei schlechtem Wetter gefährlich sein. Diese Bergwege können auch längere versicherte Kletterpassagen aufweisen (das sind Stellen, die nur mit Gebrauch der Hände überwunden werden können) und sollen daher nur von absolut trittsicheren, konditionsstarken, absolut schwindelfreien, alpin erfahrenen Bergsteigern mit einer den Anforderungen des Weges entsprechenden Bergausrüstung begangen werden.
Sie erfordern:
- Voraussetzungen wie für rote Bergwege
- zusätzlich Schwindelfreiheit aller Personen
 
STEIG

Steig – Sehr schwierige Touren – teils Beschilderung mit „STEIG“
Die extrem schwierigen Steige sind im hochalpinen Gelände zu finden. Die Routen sind meist exponiert und bestehen auch aus ungesicherten Geh- und Kletterpassagen. Die Absturzgefahr ist auf Steigen sehr hoch, da diese Strecken oftmals rutschig sein können. Steige werden nicht gewartet, daher ist die Beschilderung nicht durchgehend vorhanden. Bergsportler, die auf Steigen unterwegs sind, brauchen absolute Trittsicherheit und Schwindelfreiheit. Hochalpine Kletterpassagen dürfen kein Problem darstellen. In den Bereichen Orientierung, Kondition, Beurteilung des Geländes und Ausrüstung darf sich ein Steigkletterer keine Blöße geben.



Tourenart / -unterschiede:

  BW: Bergwanderung
  Bergwandern findet zwischen Tal und Berg statt. Man bewegt sich in Höhenlagen zwischen 1000 und 2000 Metern und ist nicht länger al einen Tag unterwegs. Es treten keine technischen Schwierigkeiten auf, man bewegt sich ausschließlich auf markierten Wegen. Trotzdem können teilweise Trittsicherheit und Schwindelfreiheit erforderlich sein.

Beispiele:
leicht (z. B. Rotwand, Hirschberg)
mittelschwierig (z. B. Brecherspitz, Brünnstein, Sonnjoch)
schwierig (z. B. Soiernspitze, Hochiss, Gamsjoch)

 
  HW: Hochgebirgswandern
  Das Wandern im höheren Gelände ist geprägt durch längere Zustiege und höhere technische Schwierigkeiten. Gehen im weglosem Gelände sollte beherrscht werden, auch wenn man sich fast immer auf (teilweise schlechten) Pfaden bewegt. Das Hochgebirgswandern findet in Höhen zwischen 2000 und 3000 Metern statt. Hochgebirgswandern mit leichten Kletterstellen, bei denen auch die Hände eingesetzt werden müssen. In der Regel sind diese ohne Klettersteigausrüstung gut zu bewältigen. An schwierigeren oder ausgesetzten Stellen befinden sich oft Aufstiegshilfen wie Drahtseile oder U-Haken.

Beispiele:
leicht
mittelschwierig (z. B. Birkkarspitze)
schwierig

 
  HT: Hochgebirgstour
  Hochtouren sind so etwas wie die Königsdisziplin des Bergsteigens. In den allermeisten Fällen sind Gipfel das Ziel solcher Touren und auf die Gipfel geht es nicht selten über einen Gletscher. Häufig schläft man auch auf Hütten. Die technischen Schwierigkeiten sind höher, die Zielhöhe von Hochtouren liegt zwischen 3000 und 5000 Metern. Bei solchen Touren sind gute körperliche Verfassung und Kondition Voraussetzung. Abhängig vom Charakter des Berges werden Klettersteig- oder Gletscherausrüstung benötigt.

Beispiele:
leicht (z. B. Hintere Schöntaufspitze)
mittelschwierig (z.B. Madritschspitze, Vordere Rotspitze)
schwierig, jedoch ohne Gletscherbegehung
sehr schwierig / Gefährlich, da mit Gletscherbegehung (z.B. Johannisberg, Großvenediger)
 

 

  TK: Trekkingbergsteigen
  Bergtouren in ca. 5000 bis 7000 Metern Meereshöhe, reist man z.B. in die Anden oder den Himalaja dann spricht man vom Trekkingbergsteigen oder vom Expeditions- und Höhenbergsteigen. Hier ist nicht nur der Weg, sondern auch der Gipfel das Ziel, und hohe Gipfel sind besonders begehrt.
 

 

  EX: Expeditionen
  Eine Bergbesteigung ab 7000 Meter Höhe wird beispielsweise immer als Expedition eingestuft, da es sich ab hier in der Regel um stark vergletschertes und nicht mehr einfach zu begehendes Wandergelände handelt. Hinzu kommt die starke Beeinträchtigung der körperlichen Leistungsfähigkeit wegen des niedrigeren Sauerstoffpartialdrucks in der Umgebungsluft.

Beispiele:
Nagna Parbat, K2, Mount Everest


 

  KS: Klettersteigtour
  Bergtouren mit anspruchsvolleren bis schwierigen Klettersteigpassagen. Nur für geübte Bergfreunde.
Helm und Klettersteigausrüstung sind erforderlich!

Beispiele:
leicht
mittelschwierig
schwierig

 

  ST: Schneeschuhtour
  Schneeschuhtouren in sämtlichen Höhenlagen. Gute körperliche Verfassung und Kondition sind Voraussetzung.

Beispiele:
leicht (z. B. Roßkopf)
mittelschwierig
schwierig
 

 

  SK: Schitour
  Schitouren in sämtlichen Höhenlagen. Gute körperliche Verfassung und Kondition sind Voraussetzung. Skitouren abseits präparierter Pisten erfordern aufgrund der Gefahr einer Lawinenverschüttung eine große Sorgfalt in Planung und Durchführung. Die Touren und Routen sollten unter Berücksichtigung des Lawinenlageberichts gewählt werden.

Beispiele:
leicht (z. B. Roßkopf)
mittelschwierig
schwierig
sehr schwierig / gefährlich
 

 

  SK: Schihochtour
  Schihochtouren in Höhenlagen über 3000m. Gute körperliche Verfassung und Kondition sind Voraussetzung. Skitouren abseits präparierter Pisten erfordern aufgrund der Gefahr einer Lawinenverschüttung eine große Sorgfalt in Planung und Durchführung. Die Touren und Routen sollten unter Berücksichtigung des Lawinenlageberichts gewählt werden.

Beispiele:
leicht (z. B. Roßkopf)
mittelschwierig
schwierig
sehr schwierig / gefährlich
 

 

  EK: Eisklettern / Eiswand / Mixed-Klettern
  Eisklettertouren in sämtlichen Höhenlagen. Gute körperliche Verfassung und Kondition sind Voraussetzung.

Beispiele:
leicht (WI1-WI2) (z.B. Rotwand Nordwand / bayrische Voralpen)
mittelschwierig (WI3-WI4)
schwierig (WI5-WI6)
sehr schwierig / gefährlich (WI7)
 

 

Erklärung der UIAA-Skala

Bewertung Erklärung
I Geringe Schwierigkeiten. Einfachste Form der Felskletterei (doch kein leichtes Gehgelände!). Die Hände sind zur Unterstützung des Gleichgewichtes erforderlich. Anfänger müssen am Seil gesichert werden. Schwindelfreiheit ist bereits erforderlich.
II Mäßige Schwierigkeiten. Hier beginnt die Kletterei, welche die Drei-Punkt-Haltung erforderlich macht.
III

Mittlere Schwierigkeiten. Zwischensicherungen an exponierten Stellen empfehlenswert. Senkrechte Stellen verlangen bereits Kraftaufwand. Geübte und erfahrene Kletterer können Passagen dieser Schwierigkeit noch ohne Seilsicherung erklettern.

IV Große Schwierigkeiten. Hier beginnt die Kletterei schärferer Richtung. Erhebliche Klettererfahrung notwendig. Längere Kletterstellen bedürfen meist mehrerer Zwischensicherungen. Auch geübte und erfahrene Kletterer bewältigen Passagen dieser Schwierigkeit gewöhnlich nicht mehr ohne Seilsicherung.
V Sehr große Schwierigkeiten. Zunehmende Anzahl an Zwischensicherungen ist die Regel. Erhöhte Anforderungen an körperliche Voraussetzungen, Klettertechnik und Erfahrung. Lange hochalpine Routen im Schwierigkeitsgrad V zählen bereits zu den ganz großen Unternehmungen in den Alpen und außeralpinen Regionen.
VI Überaus große Schwierigkeiten. Die Kletterei erfordert weit überdurchschnittliches Können und hervorragenden Trainingsstand. Große Ausgesetztheit, oft verbunden mit kleinen Standplätzen. Passagen dieser Schwierigkeit können in der Regel nur bei guten Bedingungen bezwungen werden.
VII Außergewöhnliche Schwierigkeiten. Ein durch gesteigertes Training und verbesserte Ausrüstung erreichter Schwierigkeitsgrad. Auch die besten Kletterer benötigen ein an die Gesteinsart angepasstes Training, um Passagen dieser Schwierigkeit nahe der Sturzgrenze zu meistern. Neben akrobatischem Klettervermögen ist das Beherrschen ausgefeilter Sicherungstechnik unerlässlich.
VIII keine wörtliche Entsprechung

 


 


Technisches Klettern / Freiklettern

Die Bewertungsskala im technischen Klettern reicht von A0 bis A5. Dabei entspricht A0 im Prinzip dem Freiklettern, wobei einzelne Sicherungspunkte zum Festhalten oder Treten benutzt werden. Bei einer Schwierigkeit von A5 findet die Fortbewegung nur noch an künstlichen Haltepunkten statt, die – mit Ausnahme der Standplatzsicherungen – gerade noch das Körpergewicht des Kletterers tragen. Ein Ausbrechen eines der Haltepunkte in einer A5-Route führt in Folge zum Ausbrechen der gesamten Haltepunktkette, zu weiten Stürzen meist bis in die Standplatzsicherung hinein und endet mit hoher Wahrscheinlichkeit mit ernsthaften Verletzungen.

Skala Beschreibung
A0 ein Sicherungspunkt wird zur Fortbewegung (als Tritt oder Griff) verwendet
A1 eine Trittschlinge wird eingehängt und verwendet
A2 zwei Trittschlingen oder Trittleitern werden zur Fortbewegung verwendet
A3 zwei Trittleitern – die Haken sind aber von schlechter Qualität
A4 wie A3 unter schwierigeren Bedingungen (Sicherungspunkte sind schlecht anzubringen) und die Überwindung der Kletterpassage verlangt Kraft und Ausdauer
A5 Die Fortbewegung erfolgt ausschließlich oder fast ausschließlich an künstlichen Haltepunkten, deren Qualität überdies meist so schlecht ist, dass ein Sturz erst von der Standplatzsicherung gehalten wird.


 


Eisklettern und Mixed-Klettern

Die tatsächliche Schwierigkeit bei Eisfällen und Mixedtouren ist von Faktoren wie Eisbildung, Temperatur, Sonneneinstrahlung und ähnlichem abhängig und kann um bis zu eineinhalb Grade von der angegebenen Schwierigkeit abweichen.
Mixed-Routen werden mit der zwölfstufigen M-Skala bewertet. Bei den Graden wird mit + oder – eine feinere Einstufung erreicht.
Die Schwierigkeit beim Eisklettern wird mit der siebenstufigen WI-Skala bewertet, WI steht für Water Ice.

Skala

Steilheit [°] Eiszustand Sicherungsmöglichkeiten Sonstiges
WI1 40 - 60   Sicherungen sind leicht anzubringen  
WI2 60 - 70 kompaktes Eis gute Sicherungsmöglichkeiten  
WI3 70 - 80 s.o. s.o. abwechselnd steilere und flachere Passagen
WI4 80 kurze Passagen mit Röhreneis möglich s.o. kurze Abschnitte senkrechtes Eis möglich
WI5 85 - 90 s.o. s.o. längere senkrechte Passagen
WI6 90 Röhrenseis und freistehende Eissäulen teilweise schlechte Sicherungsmöglichkeiten  
WI7 überhängend dünne freistehende Eissäulen, freihängendes Eis sehr schlechte Sicherungsmöglichkeiten  


 

 


Klettersteige

Bei der Bewertung wird von normalen Verhältnissen ausgegangen, die jedoch bei Regen, Wind und evtl. Schnee und Eis nur noch bedingt zutreffen. Bei Unsicherheit der genannten Schwierigkeitsgrade sollten daher mehrere Quellen zu Rate gezogen werden, da es immer Abweichungen bei der Beurteilung gibt. Es können auch Unterschiede durch Kondition, Körpergröße usw. auftreten.
 

A (wenig schwierig)

K 1 leicht

Schwierigkeit:

einfach

Gelände:

flach bis steil, meist felsig oder von Felsen durchsetzt, ausgesetzte Passagen möglich

Sicherung:

Drahtseile, Ketten, Eisenklammern („Klampfen”) und vereinzelt kurze Leitern; Begehung größtenteils ohne Verwendung der Sicherungseinrichtungen möglich

Voraussetzungen:

Trittsicherheit und Schwindelfreiheit empfohlen, Bürokondition (hängt allerdings von der Länge der Tour ab)

Ausrüstung:

Klettersteigausrüstung empfohlen. Geübte Geher werden hier auch ohne Selbstsicherungen anzutreffen sein. Gesichert gehen ist aber keine Schande!

B (mäßig schwierig)

K 2 mittel

Schwierigkeit:

einfach bis mäßig schwierig, teilweise etwas anstrengender bzw. Kräfte raubend

Gelände:

steileres Felsgelände, teilweise kleine Tritte, mit ausgesetzten Stellen ist auf jeden Fall zu rechnen

Sicherung:

Drahtseile, Ketten, Eisenklammern, Trittstifte, längere Leitern (u. U. auch senkrecht); Begehung ohne Sicherungseinrichtungen möglich, aber Schwierigkeiten bis zum 3. Schwierigkeitsgrad (UIAA) sind zu erwarten

Voraussetzungen:

wie bei A, allerdings bessere Kondition und etwas Kraft und Ausdauer in Armen und Beinen deutlich von Vorteil

Ausrüstung:

Klettersteigausrüstung empfohlen; Begehung auch im Seilschaftsverband möglich

C (schwierig)

K 3 ziemlich schwierig

Schwierigkeit:

größtenteils schwierig, anstrengend und Kräfte raubend

Gelände:

senkrechtes, oft auch überhängendes Gelände; meist sehr ausgesetzt

Sicherung:

Drahtseil, Eisenklammern und Trittstifte (liegen vielfach weit auseinander); an ausgesetzten und steilen Stellen oftmals nur ein Drahtseil

K 4 schwierig

Voraussetzungen:

gute Kondition, da längere Anstiege in diesem Schwierigkeitsgrad bereits zu den großen Klettersteig-Unternehmen zählen

Ausrüstung:

Klettersteigausrüstung wie B ist dringend zu empfehlen, Ungeübte bzw. Kinder sind ev. sogar ans Seil zu nehmen

D (sehr schwierig)

Schwierigkeit:

sehr schwierig, sehr anstrengend und sehr Kräfte raubend

Gelände:

senkrechtes, oft auch überhängendes Gelände; meist sehr ausgesetzt

Sicherung:

Drahtseil, Eisenklammern und Trittstifte (liegen vielfach weit auseinander); an ausgesetzten und steilen Stellen oftmals nur ein Drahtseil

K 5 sehr schwierig

Voraussetzungen:

wie bei C, allerdings guter körperlicher Zustand, genug Kraft in Armen und Händen, da längere senkrechte bis überhängende Stellen auftreten können; auch kleinere Kletterstellen (bis zum 2. Schwierigkeitsgrad) ohne Sicherungseinrichtungen sind möglich

Ausrüstung:

Klettersteigausrüstung obligatorisch, selbst erfahrene Klettersteiggeher sind im Seilschaftsverband anzutreffen; für Anfänger und Kinder nicht empfehlenswert

E (extrem schwierig)

K 6 extrem schwierig

Schwierigkeit:

extrem schwierig, da sehr anstrengend und äußerst Kräfte raubend

Gelände:

senkrecht bis überhängend; durchwegs ausgesetzt; sehr kleine Tritte oder Reibungskletterei

Sicherung:

wie D, allerdings öfter mit Kletterei kombiniert

Voraussetzungen:

viel Kraft in Händen (Fingern), Armen und Beinen, erhöhtes Mass an Kondition, Beweglichkeit, über längere Strecken kann die Hauptlast auf den Armen liegen

Ausrüstung:

Klettersteigausrüstung obligatorisch, Seilschaftsverband gerade bei Touren mit Stellen ohne Sicherungseinrichtungen überlegenswert; für Anfänger und Kinder nicht zu empfehlen

 


Ausrüstung:

Ausrüstung A B C D E F G H I
Berg- oder Trekkingschuhe X       X X X    
Steigeisenfeste Bergschuhe (z.B. Lowa, Hanwag)   X           X X
Expeditionsbergschuhe mit Thermo-Innenschuh                 X
Reibungskletterschuhe         X        
Schitourenschuhe     X X          
Rucksack X X X X X X X X X
Handschuhe, Mütze X X X X X X X X X
Warme Kleidung (z.B. Thermohose, Pullover, Anorak) X X X X X X X X X
Goretexanorak, Regenschutz (windabweisend, atmungsaktiv) X X X X X X X X X
Ersatzwäsche / Funktionsunterwäsche X X X X X X X X X
Unterzieh-, System-Finger- und Expeditions-Fausthandschuhe                 X
Sturmhaube                 X
Gamaschen   X X X     X X X
Gletscherbrille, Kopfbedeckung (Mütze) X X X X X X X X X
Sonnencreme, Lippenschutz, Lichtschutzfaktor mind. 20 X X X X X X X X X
Trinkflasche (Thermoflasche) mind. 1 -2 L, Brotzeit X X X X X X X X X
Stirnlampe X X X X X X X (X) X
Ersatzbatterien                 X
Erste-Hilfe-Set, Biwacksack X X X X X X     X
DAV Ausweis mit gültiger Jahreskarte X X X X X X     X
Hüttenschlafsack (Daune) bei Mehrtagestouren X X X X X X     X
Steinschlaghelm         X X   X X
Sitzgurt oder Komplettgurt mit Bandschlinge zum Einbinden   X   X X X   X X
Klettersteigset mit Seilbremse           X      
2 HMS Karabiner, 3 Schraubkarabiner   X   X X (X)   X X
5 - 10 Expreßschlingen         X     X X
Abseilachter   X   X X     X X
Klemmkeile, Friends, Klemmkeilentferner         X     X X
1 Bandschlinge vernäht 60 cm Nutzlänge   X   X X     X X
1 Bandschlinge vernäht 120 cm Nutzlänge   X   X X (X)   X X
1 Bergseil pro Seilschaft   X   X X     X X
2 Reepschnüre ca. 4m lang, 1x2m lang, Durchmesser 5mm   X   X X (X)     X
1 Reepschnur 60 cm, Durchmesser 5mm   X   X X (X)     X
1 Rohreisschraube mind. 17 cm (10 Stück für H)   X   X       X X
Steigklemme                 X
Steigeisen mit Frontzacken, an die Schuhe angepasst   X   X       X X
1 -2 Eispickel   X   X       X X
Tourenschi mit eingestellter Bindung     X X          
Steigfelle und Harscheisen     X X          
Kompass                 X
ggf. GPS-Gerät                 X
ggf. Höhenmesser                 X
Essschüssel und Essbesteck (Plastik)                 X
VS - Gerät mit passenden Batterien     X X     (X)   X
Lawinenschaufel     X X     (X)    
Lawinensonde     X X     (X)    
Schistöcke     X X     X    
Schneeschuhe             X    

 


Tourenart:

A = Bergtour, Wandertour

B = Hochtour

C = Schitour
D = Schihochtour E = Klettertour F = Klettersteig
G = Schneeschuhtour H = Eisklettertour I = Expedition